Seminarübersicht

Streiten kann auch lebendig, sinnvoll und bereichernd sein! In den Seminaren der Mediationswerkstatt Berlin können Sie selbst auf Entdeckungsreise gehen und mehr über sich und die wunderbare Welt der zwischenmenschlichen Kommunikation erfahren:


Sich abgrenzen und Nein sagen

Kennen Sie das: Die Worte oder das Verhalten einer Freundin oder eines Kollegen haben Ihnen die Sprache verschlagen. Sie schlucken Ihren Ärger hinunter, gehen dem Konflikt aus dem Weg - und hinterher ärgern Sie sich über Ihre Passivität. Aber damit stellen Sie eine Weiche für das zukünftige Miteinander. Wenn Sie Ihre Bedürfnisse und Grenzen klar artikulieren und den Erwartungen von außen selbstbestimmt begegnen, werden Ihre Mitmenschen Sie respektvoller behandeln. Das führt vielleicht kurzfristig zu Reibungen, aber ohne Reibung keine Wärme. Mit klarer Abgrenzung legen wir den Grundstein für ein konstruktives Miteinander in gegenseitiger Achtung.

Das Seminar bietet einen geschützten Rahmen, um das Ziehen klarer Grenzen zu üben und sich selbst besser spüren zu lernen. Wir werden uns einen soliden Bestand an Strategien aneignen und Körperhaltung, Blick, Stimme und Gestik bewusst zu Werkzeugen machen.

Ziele:
• die Dynamik von psychologischen "Spielen" verstehen
• den eigenen Regeln und Tabus auf die Schliche kommen
• das Handlungsrepertoire zum Behaupten des eigenen Raums erweitern

Kursleitung:
Sandra Maria Fanroth, Mediatorin, Trainerin und Coach für Konfliktmanagement
Johannes Philipp, Mediator BM

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Gewaltfreie Kommunikation: Wege zum Miteinander

Gewalt in der Sprache, in Streitsituationen, führt meistens zu Eskalation. Aber aggressive Aussagen stimmen oft gar nicht mit dem überein, was man eigentlich sagen will. Eine gewaltfreie Kommunikation ist hilfreich, um verborgene Gefühle und Bedürfnisse wahrzunehmen und diese klarer auszudrücken. Es geht dabei um das tiefere Verstehen sowohl der Anderen als auch der eigenen Empfindungen. Am Anfang dieses Übungsweges kommt leicht das Gefühl auf, als würde man eine fremde Sprache lernen, doch bald wird klar, wieviel mehr Verstehen möglich ist. Auch Elemente der Körperarbeit fließen mit ein, weil sie einen tieferen und nachhaltigen Zugang zur gewaltfreien Kommunikation ermöglichen.

Das Seminar wird als Kompaktseminar und als Abendkurs angeboten. Für das Kompaktseminar sind keine Vorkenntnisse notwendig. Hier vermitteln wir die vier Schritte der gewaltfreien Kommunikation anhand von praktischen Beispielen der TeilnehmerInnen. Der Abendkurs ist eher für alle, die schon Erfahrung mit gewaltfreier Kommunikation haben und vertiefen wollen.

Kursleitung:
Johannes Philipp, Mediator BM

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Kommunikation und Bewegung: Körperhaltung - Lebenshaltung

Der Übungsweg des Taijiquan, einer inneren Kampfkunst, berührt Grundthemen im Umgang mit mir und anderen Menschen. Auf der körperlichen Ebene entwickelt sich eine wache und entspannte Aufmerksamkeit für mich selbst ebenso wie für die anderen.

Im Kontakt üben wir, flexibel zu reagieren, weich und durchlässig zu werden, und gleichzeitig das Gefühl für uns selbst nicht zu verlieren, bei uns selbst – im Gleichgewicht – in der Mitte zu bleiben. Unvermutete Lösungen sind möglich, wenn wir den „dritten Weg“ suchen, wenn wir weder ausweichen noch gegenhalten, sondern die Energie des Gegenübers aufnehmen und transformieren.

Dieses Seminar ist nicht nur für Taiji-Übende geeignet, sondern auch für Menschen ohne Taiji-Erfahrung. Sie lernen einfache Übungen kennen, die die Entwicklung einer fruchtbaren Streitkultur jenseits von Gewalt oder Flucht auf der Bewegungsebene unterstützen. Gemeinsam begeben wir uns auf die Suche nach der Verbindung von Körperhaltung und Lebenshaltung, von innerer und äußerer Bewegung.

Kursleitung:
Claudia Friedel, Lehrerin für Taiji und Körperarbeit
Johannes Philipp, Mediator BM

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Playbacktheater: Die spielerische Leichtigkeit der Kommunikation

Playbacktheater ist eine besondere Form des Improvisationstheaters: Hier werden die Geschichten der Zuschauer gespielt und Rollen aus dem Gefühl heraus entwickelt. Eine spannende Art des Zurückspielens: Wir lernen, uns in unser Gegenüber hineinzuversetzen.

Zuhören, das Wesentliche begreifen, zusammenfassen, Untertöne wahrnehmen, Körpersprache sehen und verstehen, Eigenes erzählen – all diese Ebenen der Kommunikation sind wesentliche Übungsfelder des Playbacktheaters. Mit spielerischen Elementen zu hantieren und praktisch zu arbeiten, verändert unsere Haltung und unsere Fähigkeit, mit anderen in Kontakt zu treten. Freier und offener stehen wir zu uns und können somit auch unserem Gegenüber freier und offener begegnen.

Theaterspielen kann uns die Tür zu unserem unerschöpflichen, gewaltigen inneren Reichtum öffnen. Alles an Erfahrungen, Gefühlen, Überzeugungen, Erlebnissen, das in uns schlummert, kann uns wieder offenbar werden. Anfangs kann die Angst davor, was nun zutrage tritt, ein Hindernis sein, eine Aufgabe, die es zu lösen gilt. Mit vielfältigen Anregungen laden wir Dich ein, dieses Hindernis mit Leichtigkeit zu überspringen. Spielend lernen, das innere Kind in uns wieder zum Spielen bringen.

Kursleitung:
Johannes Philipp, Mediator BM und Playback-Theaterspieler

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Streiten lernen: Die Kunst einer gewaltfreien Streitkultur

Konflikte sind alltäglich.
Die meisten Konflikte in unserem Alltag lösen wir, ohne weiter darüber nachzudenken. Wenn es schwierig wird, weichen wir aus oder sammeln unsere ganze Kraft – dann gibt es meist Gewinner und Verlierer. Die Frage nach der Schuld führt uns dabei meist in die Irre: Im ersten Augenblick ist es sehr entlastend, einen Schuldigen zu haben. Doch in der Regel ist damit der Streit nicht wirklich gelöst, sondern eskaliert immer weiter, weil keiner die Schuld haben will.

Konflikte sind Chancen.
Denn es geht auch anders: konstruktiv, gewaltfrei und bedürfnisorientiert. Das Seminar "Streiten lernen" ist eine Einladung, ein Impuls, sich dem Konflikt auf neue und andere Weise zu nähern. Grundlagen dafür sind Erkenntnisse der Mediationsarbeit, der Gewaltfreien Kommunikation nach Marshall Rosenberg und der psychologischen Friedensarbeit von Joanna Macy sowie Elemente des Improvisationstheaters.

Kursleitung:
Johannes Philipp, Mediator BM

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Das innere Team: Innere Vielfalt und Stärke entdecken

"Zwei Seelen wohnen, ach, in meiner Brust!" - und manchmal sind es sogar noch mehr. Bei dem Gefühl innerer Zerrissenheit und Unentschlossenheit läuft ein Widerstreit im Stillen ab. Wir wägen ab, wir versuchen, zu einer für uns stimmigen Lösung zu kommen. Doch dann stellen wir erst im Nachhinein fest, dass unsere Entscheidung doch nicht die richtige war.

Das Bild vom „Inneren Team“ und die Arbeit damit können uns helfen, stabile, stimmige Entscheidungen zu treffen. Es fällt uns leichter, unser Anliegen anderen gegenüber zu vertreten. Mit Rollenspielen und Aufstellungen begeben wir uns gemeinsam auf eine spannende Entdeckungsreise zu den Mitgliedern des inneren Teams:
Wer sind meine "Hauptdarsteller", meine "Stammspieler" und "Kellerkinder"?
Und welche leisen Stimmen gibt es im Hintergrund?
Wie gestalte ich meine innere Teamkonferenz?

Kursleitung:
Johannes Philipp, Mediator BM

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Abschied nehmen: Empfindungen Raum geben und Lebendigkeit spüren

Wir laden ein, miteinander ins Gespräch zu kommen über Abschiede und Trauer und die darin enthaltenen widersprüchlichen Gefühle: Wut, Hoffnung, Einsamkeit, Rührung, Angst, Neugier, Bitternis, Lähmung, Erleichterung...

Mit kreativen Übungen und achtsamem Austausch ist die Erforschung der persönlichen Situation innerhalb der Gruppe möglich: Was bewegt mich? Was kann ich nicht mehr ändern? Was halte ich fest und wie kann ich loslassen? Wohin mit mir? Was nehme ich mit? Was bleibt mir und was brauche ich?
Im gegenseitigen Erleben, Erzählen und Zuhören spüren wir Ähnlichkeiten und Unterschiede. Mit diesen Impulsen können sich Möglichkeiten und Ziele für Ihren weiteren Weg entwickeln.

Kursleitung:
Eva Vogt, Mediatorin und Dipl. Kulturpädagogin
Johannes Philipp, Mediator BM

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Reklamation als Chance: Vom Umgang mit schwierigen Kunden

Beschwerden von Kunden werden oft als Angriff, als Kränkung oder Kräftemessen missverstanden. Das muss nicht sein, denn Reklamationen – ob berechtigt oder nicht – sind Chancen für eine gute Kundenbindung. Hier zeigt ein Unternehmen, dass es nicht nur etwas vom Geschäft versteht, sondern auch dann gut ist, wenn der Kunde mal nicht zufrieden ist. Kunden, die ihre Unzufriedenheit zeigen, haben ja noch Hoffnung, sonst würden sie nicht reklamieren. Sie kommen gern wieder, wenn ihr Anliegen zufriedenstellend gelöst wurde! Doch wie macht man das, ohne den Kunden immer nur recht zu geben und auf eigene Interessen zu verzichten?

Der Schlüssel ist aufmerksame Kommunikation: Was will der Kunde eigentlich? Worum geht es? Wir bieten Ihnen spannende Einblicke und Modelle, die hilfreich sind, normale und auch schwierige Kunden zu verstehen und ihnen professionell, souverän und freundlich gegenüberzutreten. Das Seminar zeigt Ihnen Möglichkeiten, in Kundengesprächen gelassen zu bleiben und dabei auch noch in kürzerer Zeit zu besseren Ergebnissen zu kommen.

Wir führen dieses Seminar als Tagesseminar in Ihren Räumen oder im TAYOME in Berlin Friedenau durch.

Kursleitung:
Johannes Philipp, Mediator BM


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